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Biathlon traf Skilanglauf in Lorsch am 6. Juni 2009 Fotos aus Lorsch
Bis in den späten Vormittag fiel heftiger Regen. Dann versiegte das Nass aus dem Himmel. Hinter vorgehaltener Hand konnte ich erfahren, dass Herr Oleknavicius die Konventionalstrafe so hoch gesetzt hatte, dass sich der Petrus keinen Regen am Nachmittag leisten konnte. Die Organisatoren hatten dieses erstmalige Ereignis über lange Zeit hervorragend geplant und organisiert. Gefahrenstellen, wie Gullys und Kanaldeckel waren gut markiert, für die Athleten stand ein Londoner-City-Bus mit Obst, Getränken und Backwaren zur Verfügung, die Piste vor der Tribüne sowie Strafrunde war super asphaltiert und für die Zuschauer waren, sowohl in der Hauptarena als auch vor dem 1200 Jahre alten Weltkulturerbe Kloster Lorsch, Großleinwände installiert. Insgesamt waren hier mehrere hundert, fleißige, freundliche und sehr hilfsbereite Helfer am Werk, die für Sicherheit und Annehmlichkeiten der Besucher und Athleten sorgten. Schon der Wettkampf der Schüler begeisterte. Sie zeigten alle, dass sie mit den Rollern und Luftgewehren, schon wie die gestandenen Biathleten, umgehen können. Es war gut, zu sehen, dass Nachwuchs in Sicht ist. Die Siegerehrung der Schüler, muss ihnen enormen Auftrieb gegeben haben. Zum ersten Mal traten dann Weltklasse Athleten vom Biathlon und Langlauf an. Leider haben einige der Spitzensportler wie Michael Rösch, Alexander Wolf, Magdalena Neuner und wegen Krankheit, Evi Sachenbacher, nicht am Geschehen teilgenommen. Spannung gab es dann für 4 ½ Stunden beim „Shoot-Out“, der Vorstellung der Teams, den Vorläufen, den Schießeinlagen, den Finalen und schließlich der Siegerehrung. Sieger wurden Arnd Peiffer und Steffi Böhler, den zweiten Platz belegten Sabrina Buchholz und Jens Filbrich und „Bronze“ bekamen Simone Hauswald und Tom Reichelt. Zu den üblichen Blumengebinden gab es noch von einem der Hauptsponsoren, Entega, freie Elektrizität für drei, zwei und ein Jahr, für je die Plätze eins bis drei.
Während des Team Biathlon - Skilanglauf Wettkampfes sorgte Jens Zimmermann für eine faszinierende Stimmung in der Arena. Informationen, Interviews wechselten mit Animationen der Zuschauer auf der Tribüne und an der Strecke. Immer waren die entsprechenden Ereignisse mit genau passender Musik begleitet. Jens und sein Diskjockey bildeten eine homogene Einheit. Je nach Bedarf dröhnten die Lautsprecher oder sie schwiegen, wenn absolute Ruhe am Schießstand gefordert war. Die Zuschauer waren alle begeistert!
Beglückwünschen möchte ich alle, die diese hervorragend gelungene Weltpremiere geschaffen haben. Die Erfahrungen von Jürgen Wolf und Algis Oleknavicius konnten mit Unterstützung der Gemeinden Lorsch und Bürstadt sowie all den Sponsoren und Helfern, zu solch einem wunderschönen sportlichen Ereignis führen. Bleibt nur noch zu wünschen, dass diese hier genannten Disziplinen allzeit sauber bleiben.
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