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Andi gewinnt den Massenstart beim Blinkfestivalen in Norwegen

Beim Massenstart der Männer in Sandnes konnte Andi sich gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchsetzen und gewann den Wettkampf vor Vincent Jay und Emil Hegle Svendsen.  Bei der Preisverleihung gab es für Andi ein Fahrad. Vincent Jay erhielt eine Uhr und Emil Hegle Svendsen ein Handy.

Die Platzierungen der weiteren Deutschen ist bisher nicht bekannt.

 

Andi startet beim Blinkfestivalen in Norwegen

Andi wird in diesem Jahr zum ersten Mal am Blinkfestivalen in Sandnes (Norwegen) teilnehmen. Zur Zeit verbringt er gemeinsam mit Miriam Gössner und Simon Schempp einen Urlaub auf einer Berghütte. Neben gemeinsamen Trainingseinheiten sollen die Wettkämpfe auch erste Eindrücke über den Vorbereitungszustand der Konkurrenz bringen.

Neben seinen Teamkollegen Simon Schempp, Daniel Graf, Daniel Böhm und Michael Rösch sind etliche Weltklasse Athleten am Start.

Norwegen: Ole Einar Björndalen, Alexander Os, Emil Hegle Svendsen, Tarjei Boe, Lars Berger, Ronny Hafsas, Rune Brattsveen. Schweden: Carl Johan Bergmann, Björn Ferry. Russland: Evgeny Ustyugov, Maxim Tchoudov. Frankreich: Simon Fourcade, Martin Fourcade, Alexis Boeuf, Vincent Jay, Jean Guillaume Beatrix.

Für Deutschland geht bei den Frauen nur Miriam Gössner an den Start.
 

Die Veranstaltung wird am 23. und 24. Juli 2010 ausgetragen.                                                

 

Andi Birnbacher unterstützt schwerstbehinderte Kinder

Fußball gehört auch bei den Biathleten immer wieder mal zur Abwechslung neben dem meist gleichen Sommertraining. Statt aber nur mit seinen Teamkollegen zum Spaß den Ball zu kicken, wird Andi Birnbacher am 12. Juni in seinem Heimatort Schleching an einem Turnier teilnehmen hinter dem mehr steckt: Das von seinem Fanclub organisierte Fußballmatch soll die beiden schwerstbehinderten Kinder Claudia und Philip unterstützen.

"Wir haben in unserer unmittelbaren Umgebung zwei schwerstbehinderte Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind und denen wir helfen möchten. Wir haben Kontakt zu den Familien aufgenommen und möchten mit den Einnahmen des Fußballspiels und einem Zuschuss aus unserer FC Kasse einen Beitrag für die Behandlungs und Pflegekosten leisten", so der Fanclub-Vorsitzende Sepp Irlacher.  "Ich würde mich sehr freuen, wenn das Fußballspiel zu einem besonderen Erlebnis für die zahlreich erwarteten Zuschauer, aber vor allen für Philip, Claudia und ihre Familien wird!", erklärt Birnbacher. Angesichts des Aufgebotes sollte das nicht schwer werden: Während Birnbacher seinen Fanclub unterstützen wird, stehen auf der anderen Seite - im Promiteam - unter anderem große Namen wie Michael Greis oder Ricco Groß, Gerd Schönfelder oder Martin Braxenthaler. Auch Daniel Graf, Florian Graf, Christoph Knie, Tobias Reiter, Simon Schempp, Andi Stitzl, Karl Heinz Vachenauer, Günther Bauer und Karl Angerer sind bisher für die von Fritz Fischer als Trainer unterstützte Mannschaft gemeldet.

Hier möchten wir Euch schon heute Claudia und Philip vorstellen.                                                                       Quelle: Biathlon-online.de

 

Prominenten-Kick für guten Zweck

Zugunsten der Schwerstbehinderten Claudia aus Schleching und Philip aus Übersee veranstaltet der Andi- Birnbacher-Fanclub (ABFC) am Samstag, 12. Juni, ein Benefiz Fußballspiel an der Sportanlage Schleching. Ein Fanclub-Team tritt dabei gegen eine Prominenten-Auswahl aus verschiedenen Sportarten an. Das Programm beginnt ab 13 Uhr mit dem Eintreffen der Mannschaften und den Ansprachen der Ehrengäste. Spielbeginn ist um 14 Uhr. In der Spielpause gibt es ein Elfmeterschießen der Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden. Ab 17 Uhr beginnt am Dorfplatz das Rahmenprogramm mit Standkonzert der Musikkapelle Schleching, Autogrammstunde und Verteilung der Tombola-Hauptgewinne. Trainer der ProminentenMannschaft ist Fritz Fischer. In der Mannschaft treten elf bekannte Biathleten sowie drei Alpin-Sportler an, außerdem Karl Angerer (Bob), Günther Bauer und Peter Leitner (Eisspeedway) und Alexander Huber (Extremkletterer). „Die Idee meines Fanclubs, Philip und Claudia zu unterstützen, finde ich großartig“, sagte Biathlet Andi Birnbacher. „Ich würde mich sehr freuen, wenn das Spiel zu einem besonderen Erlebnis für die Zuschauer, aber vor allem für Philip, Claudia und ihre Familien wird. Natürlich werde ich auch selbst aktiv dabei sein.“ Schon bei der Gründung des Fanclubs 2004 sei beschlossen worden, dass der Club kein wirtschaftliches Interesse an den Mitgliedsbeiträgen haben soll, so Vorsitzender Sepp Irlacher. Wunsch des Vorstands sei es, den erwirtschafteten Überschuss für ein soziales Engagement zu verwenden. „Wir haben in unserer unmittelbaren Umgebung zwei schwerstbehinderte Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind und denen wir helfen möchten. Wir haben Kontakt zu den Familien aufgenommen und möchten mit den Einnahmen des Fußballspiels und einem Zuschuss aus unserer Fanclub-Kasse einen Beitrag für die Behandlungs- und Pflegekosten leisten.“ Für Spenden ist bei der Sparkasse TraunsteinTrostberg, BLZ 710 520 50 das Konto 360 040 (Stichwort: Benefiz ABFC) eingerichtet.

Philip und Claudia benötigen finanzielle Unterstützung, weil viele notwendige Hilfsmittel oder Förderungen, die das ohnehin schwierige Leben erleichtern, von den Krankenkassen nicht oder nicht mehr übernommen werden. Auszüge aus der Lebensgeschichte verdeutlichen dies: Philip (19) erlitt bei der schwierigen Geburt nach einer komplikationslosen Schwangerschaft einen massiven Sauerstoffmangel. Nach einem Krampfanfall wurden BNS-Anfälle (Blitz-Nick-Salaam-Epilepsie) diagnostiziert. Die ersten vier Lebensjahre von Philip waren geprägt von Krankheiten, aber auch Gymnastik nach Bobath und Vojta. Seit Jahren wird er nun mit der konduktiven Therapie (Ganzheitstherapie) nach dem Neurologen Prof. Dr. Andreas Petö versorgt und hat sehr gute Fortschritte gemacht.

Claudia (30) hat sich in den ersten Monaten ganz normal entwickelt, bis sie am „Rett-Sydrom“ erkrankte – eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die nur Mädchen betrifft. Dies wurde allerdings erst im Alter von elf Jahren durch einen Zufall diagnostiziert. Nach und nach verlernte sie das Sprechen und eigenständiges Essen. Nach 19 Jahren im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) in Ruhpolding wird sie seit acht Jahren in Altenmarkt bei der Lebenshilfe betreut. Sie kann nicht allein essen, muss gewickelt werden und kann sich nicht allein anziehen. Sie erkennt keine Gefahren. Jeden Morgen wird sie um 6.45 Uhr vom Malteser-Bus nach Altenmarkt gebracht und kommt gegen 17 Uhr wieder nach Hause. An Wochenenden und Urlaubstagen ist sie daheim. In Altenmarkt nimmt sie am therapeutischen Reiten teil und fährt mit ihrer Gruppe zu Freizeiten. bre
     
                                   

 

 

Von der Idee bis zur Umsetzung

Am Samstag den 12. Juni 2010 war es soweit. Nach langwierigen  Vorbereitungen konnte der Anpfiff für das Benefiz Fußballspiel zugunsten von Claudia und Philip endlich erfolgen. Schon lange schwebte dem Vorstand des Fanclubs vor etwas Soziales zu organisieren und den ersten kleineren Versuch gab es bereits im Juni 2008. Ein Fußballspiel gegen den Magdalena Neuner Fanclub erfüllte zwar die Erwartungen im Faktor Spaß aber mit den eher mäßigen Einnahmen konnten wir keine großen Sprünge machen.

So richtig ernst gemeint wurde es erst im Juni 2009. Nachdem Sepp Irlacher und Manfred Sentkowski die Führung des Fanclubs übernommen hatten wurde sofort klar, dass sich einige Sachen nun wesentlich leichter organisieren lassen. Im September wurde dann die Idee ins Leben gerufen es noch einmal mit einem Fußballspiel zu versuchen. Nun musste erst einmal ein vernünftiger Gegner her und was lag näher als eine Biathlon Mannschaft zu wählen.  Später wurde es dann eine Auswahl von Wintersportlern. Das nächste und wichtigste war nun die Entscheidung, was oder wen wollen wir unterstützen. Der Fall „Matthias braucht deine Hilfe“ kam vom Zeitpunkt her zu früh und konnte glücklicherweise schnell zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden.  Ein Herz für Kinder oder eine Kinder Krebsklinik war uns zu unpersönlich. Der Gedanke, dass es auf jeden Fall ein Kind sein soll stand im Vordergrund und plötzlich ging alles ganz schnell.

Durch die Presse erfuhren wir, dass eine Hilfsaktion für Philip veranstaltet wurde. Philip wurde in Schleching geboren, kam schwerstbehindert zur Welt und seine Mutter ist eine ehemalige Schulkameradin von Hans Peter Birnbacher. Auch das er in der Zwischenzeit in Übersee wohnt stellte sich für uns nicht als Hindernis dar. Kaum war die Entscheidung gefallen, kamen die ersten Anrufe. Eine gewisse Panik kam auf - da gibt es doch auch noch die Claudia! Sofort war klar das wir nun zwei jugendliche Kandidaten haben und das einfachste wird sein wenn wir beide unterstützen.

Nun ging es richtig los. In einer Sitzung Anfang des Jahres wurden die Aufgaben vergeben und die Zuständigkeiten abgeklärt und dann kam uns die großartige Zusammenarbeit im neuen Fanclubvorstand zu Gute. Jeder vertraute dem anderen und alle konnten selbstständig entscheiden wie sie ihre Vorgabe erfüllen. Wie sich später herausstellte klappte dieses System hervorragend. Für uns ging es nun alle sechs Wochen von Wolfsburg nach Schleching. Auf der 750 km langen Fahrt gibt es immer eine Menge zu erzählen. Als wir Ende April auf dem Weg zur Merci Party waren, reifte die Idee ob wir es nicht schaffen könnten ein gemeinsames Foto mit Andi, Claudia und Philip zu machen. Natürlich klappte auch das und in kürzester Zeit waren alle Hauptpersonen zusammen und der Blickfang für unser Ankündigungsplakat war im Kasten.

Der letzte Schritt der Vorbereitung hatte nun begonnen. Werbung für unsere Veranstaltung betreiben und Sponsoren suchen. Nun liefen Andi und Hans Peter zu Hochform auf. Andi schrieb alle seine Sponsoren an und HP klapperte seine Geschäftspartner ab. In den letzten Tagen vor dem großen Spiel kamen etliche Kartons und Pakete im Hotel Hubertus an und ermöglichten eine riesige Tombola bei der am Ende mehrere Tausend Euro zusammen kamen.

Der Spieltag kam immer näher und die gegnerische Mannschaft nahm immer konkretere Formen an. Zwar mussten wir auch noch einige kurzfristige Absagen hinnehmen, aber was dann in Schleching an Prominenz dabei war konnte sich wirklich sehen lassen.

Aber nicht nur auf dem Platz war etwas los. Auch drum herum fanden sich viele bekannte Persönlichkeiten ein. Das Karl Angerer mit seiner Frau Kathrin (Pfisterer) und seinem Bob dabei sein wird, wussten alle schon sehr lange.  Auch Günter Bauer (Eisspeedway Weltmeister) und Alex von den Huber Buam (Extremkletterer) hatten ihre Zusage frühzeitig gegeben und hielten ihr Wort. Doch neben einigen Politikern versteckten sich auch weitere bekannte Sportler unter den Zuschauern.  So wurden mit Remo Krug, Maren Hammerschmidt und Miriam Gössner weitere Biathleten gesehen. MaMo

 

Promi Auswahl gewinnt 7:3 gegen ABFC

Schleching – Die Schwerstbehinderten Claudia aus Schleching und Philip aus Übersee und ihre Familien erlebten mit rund 600 begeisterten Gästen am Sportgelände und am Dorfplatz ein gelungenes Fest. Höhepunkt war das Benefiz-Fußballspiel des Andi Birnbacher Fanclubs gegen eine Prominenten-Auswahl von Biathlon-Trainer Fritz Fischer. Das Spiel konnten die prominenten Wintersportler mit Sängerin Stefanie Hertel mit 7:3 für sich entscheiden.

Den Auftakt machte das Fußballspiel der Schlechinger E-Jugend gegen die Jugend des TSV Altenmarkt, das die Schlechinger mit 6:3 gewannen. Inzwischen waren die Ehrengäste, darunter Altlandrat Jakob Strobl und etliche Bürgermeister und die prominenten Sportler eingetroffen. Andi Birnbacher probierte schon mal den spartanisch ausgestatteten Bob von Karl Angerer und Eisspeedway-Fahrer Günther Bauer stellte seine Maschine daneben. Stefanie Hertel, prominente Schlechingerin, gab erste Interviews. Der Stand mit zweitausend Losen und zweihundert gespendeten Gewinnen war ständig umlagert. Robert Maier – Vater von Claudia – und Volker Eidner – Vater von Philip - gaben einen kurzen Einblick in die schweren Krankheiten ihrer Kinder und dankten für das große Engagement des Fan-Clubs und der zahlreichen Helfer.

Mit einigen scharfen Sprints wärmte sich die Mannschaft von Fritz Fischer auf, während Sepp Irlacher, Vorsitzender und Trainer des Fanclubs von Andi Birnbacher hoffte, dass die Gegner dadurch schon Kondition verlieren würden. Die grasgrünen Trikots des Fanclubs hatte Hans-Peter Birnbacher, Vater von Andi, gestiftet. Die Moderation des Spiels und die Sportlerinterviews übernahm Siegi Huber, Bayernwelle SüdOst. Nach dem Anstoß von Stefanie Hertel und Biathlet Michi Greis gab es zwischen dem temperamentvollen Fritz Fischer und Schiedsrichter Klaus Bohnert aus Chieming einige – nicht ganz ernst gemeinte – Wortwechsel. Stefanie Hertel spielte die ersten 20 Minuten mit, während Michi Greis als „Joker“ erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam. Nach einem schnellen Tor von Martin Hell sah es zunächst gut für den Fanclub aus, aber schon bald glich Walter Grassl zum 1:1 aus. In der ersten Halbzeit gewann die Mannschaft des Fanclubs mit dem Tor von Christian Müllinger zum 2:1 noch einmal die Oberhand. Mit den Toren von Fabian Bekelaer, Andi Stitzl und Helmut Sarembe von den Promis ging es mit 2:4 in die Pause. Hervorzuheben ist der enorme Einsatz und das fußballerische Können von Gerd Schönfelder, dem erfolgreichsten deutschen Ski-Rennfahrer der Paralympischen Winterspiele, und von Biathlet Andi Stitzl, dem Trainer von Kati Wilhelm.

Andi Birnbacher konnte einige gute Chancen nicht verwerten, was Fritz Fischer entsprechend kommentierte. In der zweiten Halbzeit holte der Fanclub mit dem 3:4 von Peter Hell noch einmal auf. Danach ging es mit den Toren von Andi Stitzl, Walter Grassl und Daniel Graf Schlag auf Schlag, bis der Schiedsrichter kurz vor dem offiziellen Ende wegen des drohenden Gewitters nach der anfänglichen Hitze das Spiel beendete. Zu Spielern des Tages wurden Andi Stitzl und Martin Hell gekürt. Die beiden Mannschafts-Pokale überreichten Peter Hell, Kapitän der Fanclub-Mannschaft, und Andi Birnbacher zur Erinnerung an Robert Maier und Volker Eidner, die Väter von Claudia und Philip.

In der Halbzeitpause des Benefiz-Fußballspiels traten aus der Politik- und Sportprominenz Altlandrat Jakob Strobl, die Bürgermeistern Josef Loferer, Schleching, Hans Haslreiter, Unterwössen, Barthl Irlinger, Oberwössen, und Martin Hobmaier, Inzell, Altbürgermeister Fritz Irlacher und sein Bruder Hias, extra aus dem hohen Norden angereist, der ehemalige Polizeichef von Grassau Jakob Blösl sowie Bobfahrer Karl Angerer und Eisspeedwayfahrer Günther Bauer zum Elfmeterschießen an. Vor allem der mächtige Schuss von Günther Bauer war für den Torwart Angelo Maier, aus Chieming, unhaltbar.

Der Regenguss am Ende des Spiels war zum Glück nur von kurzer Dauer. Die Gäste empfingen begeistert den Extrembergsteiger Alexander Huber, der jeden Programm- und Fotowunsch erfüllte. Anschließend ging das Fest mit einem Standkonzert der „Musikkapelle Schleching“ unter der Leitung von Kapellmeister Erwin Gründler am Dorfplatz weiter. Die Sportler, zu denen sich noch die Biathlon-Juniorenweltmeisterin Miriam Gössner gesellte, gaben reichlich Autogramme. Andi Birnbacher und Bertl Pletschacher, Zweiter Vorstand der „Musikkapelle Schleching“, versteigerten mit wortgewaltiger Hilfe von Fritz Fischer einen „Fischer“-Langlauf-Rennski, der schließlich nach Altötting ging. Es wurde noch ein langer Abend mit sportlichen Gesprächen und guter Bewirtung durch den Vorstand und die Mitglieder des Andi Birnbacher Fanclubs und dem gesamten Team des Hotel „Hubertus“ in Ettenhausen, der „Heimat“ des Fanclubs. Wirtin Heidi Richter hielt das Hotel geschlossen, damit ihre Mannschaft ehrenamtlich helfen konnte. Beinahe am längsten hielten es die Biathleten aus. Der Tag wurde zum vollen Erfolg für Claudia und Philip. bre

 

Obere Reihe von links: Mario Felgenhauer, Johannes Kühn, Florian Graf, Fabian Bekelaer, Daniel Fischer, Gerd Schönfelder, Hasch Vachenauer, Andi Birnbacher, Michael Greis, Stefanie Hertel und Fritz Fischer.                                                                                                              Untere Reihe von links: Walter Grassl, Michael Mayer, Andi Stitzl, Helmut Sarembe, Daniel Graf, Matthias Bischl, Manfred Mix.

 

Obere Reihe von links: Christian Plank, Peter Hell, Konrad Rappl, Andrea Lesser, ..... ; Martin Hell, Dominic Sentkowski, Hubert Zaiser, Sepp Irlacher.                                                                                                                                                                                                                                 Untere Reihe von links: Christian Müllinger, Peter Hell , Heiko Drexel, Thomas Grabmayr, Hubert Zaiser, Sepp Hell, Lucas Irlacher und liegend Michael George

 

Voller Erfolg für das Benefizspiel

Schleching - Bei dem Benefizspiel trat der Fanclub von Andi Birnbacher gegen das Team von Biathlon-Legende Fritz Fischer an. Das Spiel ist letztendlich mit 7:3 ausgegangen. Ein großer Erfolg war das Fußball Benefizspiel zwischen dem Fanclub von Biathlet Andi Birnbacher gegen eine Auswahl von Prominenter die von Biathlon-Legende Fritz Fischer betreut wurden. Rund 600 Zuschauer waren bei hochsommerlichen Temperaturen zum Schlechinger Sportplatz gekommen, um die Aktion zugunsten zweier schwerstbehinderter junger Menschen zu unterstützen. 7:3 siegten am Ende in einer flotten Partie das Team der Promis, das überwiegend mit Wintersportlern bestückt war, gegen die wacker kämpfende Fanclubmannschaft. So lies es sich Sängerin Stefanie Hertel nicht nehmen, zusammen mit Olympiasieger Michi Greis den Anstoß auszuführen um dann auch noch zwanzig Minuten mitzuspielen. Daneben zeigten in der von Fritz Fischer engagiert betreut Truppe, einige der Wintersportler, hervorragende Fähigkeiten mit dem runden Leder. Vor allem der ehemalige Trainer von Kati Wilhelm, Andi Stitzl und der 16fache Paralympicssieger Gerd Schönfelder zeigten manches Kabinettstückchen. Andi Birnbacher brachte trotz guter Chancen den Ball nicht ins Tor, was seinen Trainer Fritz Fischer zu der Bemerkung „Chancentod“ hinreißen lies. Doch auch rund um das Spiel hatte sich der Fanclub einiges einfallen lassen. Bobpilot Karl Angerer stellte seinen Bob vor und Eisspeedwayfahrer Günter Bauer seine Maschine. Bauer bewies in der Halbzeit des Spiels auch beim Promi-Elfmeterschießen Talent. Mit seinem „Hammer“ hätte er Bayernwelle Südost Torhüter Angelo Maier bald mit in die Maschen geballert. Da tat es der guten Stimmung auch keinen Abbruch, als es wenige Minuten vor dem Spielende zu regnen begann, schließlich stand der gute Zweck im Vordergrund. So sah es auch Extremkletterer Alex Huber von der „Huaba-Buam“, der auf dem Rückweg von einer Veranstaltung aus Rosenheim noch extra einen Zwischenstopp in Schleching einlegte. „Es war eine tolle Veranstaltung und wir Sportler sind uns einig, dass wir im kommenden Jahr wieder ein Benefizspiel machen werden“, freute sich Schirmherr Andi Birnbacher.  shu

Andi-Birnbacher-Fanclub – Auswahl-Fritz-Fischer:

Torfolge: 1:0 Martin Hell, 1:1 Walter Grassl, 2:1 Christian Müllinger, 2:2 Fabian Bekelaer,, 2:3 Andi Stitzl, 2:4 Helmut Sarembe, 3:4 Peter Hell, 3:5 Andi Stitzl, 3:6 Walter Grassl, 3:7 Daniel Graf                              

 

14000 Euro für Philip und Claudia

Der Andi-Birnbacher-Fanclub sammelte beim Benefiz-Fußballspiel der Mannschaft des Fanclubs gegen die prominenten Wintersportler mit Biathlon-Trainer Fritz Fischer insgesamt 14000 Euro für die schwerstbehinderten Claudia und Philip.

Schleching - Sepp Irlacher, Vorsitzender des Fanclubs, überreichte mit Andi Birnbacher während des Feuerwehrfestes Martha und Robert Maier, den Eltern von Claudia, und Irmgard und Volker Eidner, den Eltern von Philip, je einen Scheck über 7000 Euro. Mit großem Einsatz hatten die Mitglieder des Fanclubs und viele Helfer das Benefiz-Fußballspiel mit großem Rahmenprogramm, Tombola und vielem mehr vorbereitet und organisiert. Irlacher sprach den Sponsoren, Spendern, den beteiligten Sportlern und allen Helfern hierfür ein herzliches Vergelt's Gott aus.

Zur Scheckübergabe waren Andi Birnbacher und Michael Greis nach Schleching gekommen, die beide beim Fußballspiel mitgewirkt hatten. Der Fanclub habe sich zum Ziel gesetzt, auch in Zukunft soziale Vorhaben zu unterstützten, so Irlacher. bre

 

Sepp Irlacher, Vorsitzender des Andi-Birnbacher-Fanclubs (rechts), überreichte mit Andi Birnbacher (Zweiter von links) an die Eltern Volker und Irmgard Eidner (links und Mitte) von Philip und an die Mutter Martha Maier (rechts) von Claudia je einen Scheck über 7000 Euro aus dem Ergebnis des Benefiz-Fußballspieles einschließlich weiterer Spenden. Foto reichenbach

 

Hallo Manfred und Monika!

Wie geht's? Ich bin von den Andis Startnummern verstimmt. Im Sprint 70, heute im individuellen Rennen 77. Er ist in der ausgezeichneten Form, das ausgezeichnete Schiessen! Warum stellen seine Trainers ihn in die 3. Gruppe?!

Ich erlebe sehr für Andi. Ich glaube in Andi!

Aber der Beschluss der Trainers schockiert mich einfach! Stephan lauft viel schlechter als Andi, Wolf ist im allgemeinen ersatz-und sie sind in der 2. Gruppe....... Als ich heute №? 77 - Birnbacher gesehen habe, stehen bei mir die Tränen auf den Augen . Ich hoffe sehr, dass Andi beweisst , dass er jetzt in der besten Form ist! Ich wünsche Andi nur Siege!     Irina

 

  ABFC Mitglieder in Vancouver mit dabei

Daumen halten ist angesagt!  Die besten Wünsche von den Fans begleiten Andi zu den Olympischen Spielen. Drei Mitglieder des Fanclubs, Renate W., Joe P. und Max H. sind mit dem Fanclub Transparent im Gepäck über den großen Teich geflogen.

Wir wünschen Andi alles Gute, viel Glück und Erfolg. Schön, dass ein Sportler aus Schleching dabei ist.

 

ABFC startete mit 2 Teams beim 1. Schlechinger Vereins und Betriebsrennen

Schleching - Der Ski-Club Schleching hat heuer zum ersten Mal ein Vereine- und Betrieberennen am Steinrückenlift in Ettenhausen ausgerichtet - mit Erfolg! Nahezu jeder Verein und viele Betriebe boten alles auf, was mit Langlauf-, Alpin-Skiern und mit dem Schlitten vertraut war. 44 Teams mit je drei Teilnehmern hatten sich gemeldet, von denen jeweils einer in einer Disziplin - Langlauf, Riesentorlauf und Schlittenfahrt - antreten musste. Dabei spielte weder die Altersklasse noch das Geschlecht eine Rolle. Die Bedingungen waren nach dem jüngsten Schneefall hervorragend. Im Lauf des Nachmittags ließ sich sogar die Sonne blicken. Vorstand Hannes Prasser führte durch den Nachmittag und erklärte die Punktewertung, die für das Gesamtergebnis maßgebend war: In jeder Disziplin erhielt der Erste 44 Punkte, der Letzte einen Punkt. Die Addition ergab den Platz des Teams. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen und ließen sich mit heißen Getränken und Brotzeit bewirten.

Fast wie beim Wasa-Lauf mutete der Massenstart im Langlauf über zwei Kilometer im freien Stil an. Der Start verlief sehr diszipliniert, es gab keine Stürze. Schnell hatten sich die "Profis" vom großen Feld gelöst. Natürlich waren die Skater etwas im Vorteil, aber auch einige Läufer im klassischen Stil waren schnell. Mit großem Vorsprung siegte Florian Wetter, einer der Aktiven des Ski-Clubs. Die Plätze zwei und drei belegten Muck Bauer junior und Alex Sedlmaier. Die schnellsten Damen waren Marina Stadler auf dem 15. Platz und Magdalena Prasser auf dem 17. Rang. Den vom Zweiten Vorstand Alois Steiner flüssig gesteckten Riesentorlauf mit zehn Toren bewältigten in zwei Durchgängen alle ohne Sturz. Der einzige Snowboarder Hubert Balsberger hatte gegen die Rennläufer der jugendlichen und mittleren Altersklasse keine Chance. Die ersten drei Plätze belegten Josef Sabold, Josef Hauser und Barni Loferer. Die schnellsten Damen waren Regina Rappl auf dem zehnten und Julia Wetter auf dem elften Platz.

Bei der dritten Disziplin, dem Schlittenfahren, kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Schon die unterschiedlichsten Gefährte, vom einfachen alten Holzschlitten, Rennrodel, einem Zweierbob bis zum flachen Plastikgerät war alles vertreten. Auch die Teilnehmer waren von unterschiedlichstem Alter, darunter Altbürgermeister Fritz Irlacher. Als versierter "Schlideifahrer" gab er den Jungen Tipps für die Bewältigung der S-Kurven. Während die ersten Serpentinen von den meisten Teilnehmern gut genommen wurden, wartete der von Zuschauern umrahmte Zielhang mit einigen Extrabuckeln auf. Einige kamen schon davor auf Abwege, während andere hoch über die Buckel flogen und zu Fuß das Ziel erreichten. Bei den Stürzen in den Pulverschnee gab es viel zu lachen. Niemand kam zu Schaden, nur ein Rennrodel und ein Plastikgefährt gingen zu Bruch.

Die ersten drei waren Hannes Hörterer, Christian Wedl und Klaus Wagner. Die schnellsten Damen waren Johanna Bals auf dem sechsten und Verna Stöger auf dem 13. Platz. Altbürgermeister Irlacher landete auf einem guten 18. Platz.

Den Teamwettbewerb gewann die Bergwacht vor dem "Schnauferlclub", Team Vinzenz Bachmann und der Musikgruppe "5e hamma". Den Bierpreis für die meisten Teams sicherte sich mit vier Mannschaften der Trachtenverein "d'Gamsgebirgler".

Alle Ergebnisse stehen im Internet unter www.skiclub-schleching.de

 

Weltcup in Hochfilzen                                                                                                                                                    Fotos vom Weltcup in Hochfilzen

Nach dem sechsten Platz von Andi im Sprint von Östersund und der damit verbundenen direkten Olympiaqualifikation, waren wir auf das erste Auftreten von Andi vor „ heimischer „ Kulisse gespannt. Bis es soweit war, hatten die Organisatoren von Hochfilzen mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Anfang Dezember war es noch grün im schönen Pillerseetal. Der Schneefall ließ dieses Jahr lange auf sich warten. Sinkende Temperaturen erlaubten schließlich die Produktion von technischem Schnee. Zusammen mit dem Schnee vom Großglockner war der Weltcup damit gesichert. Doch der Schnee musste auch auf die Strecke gebracht werden - und hierin lag das nächste Problem für die Organisatoren. Der fehlende Frost  ließ die schweren LKW`s auf den steilen Anstiegen einsinken. Es war einfach unmöglich die bekannten Steigungen aus den vergangenen Weltcupwintern mit Schnee zu belegen. Die Streckenführung musste kurzfristig von der IBU geändert werden. Dem Schwierigkeitsgrad der Strecke tat dies keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil - einige Athleten und Athletinnen sprachen später von einer schwierigeren Strecke als in den vorhergegangenen Jahren. Der Weltcup konnte nunmehr endgültig stattfinden und jetzt kam auch endlich der lange - zu lange - ersehnte Schneefall und verwandelte das Pillerseetal in ein Wintermärchen. Es war angerichtet. Das Fest konnte beginnen.

Die ersten Birneifans reisten Mitte der Woche an - zu Heidi und Sepp nach Schleching. Andere Fanclubmitglieder übernachteten gleich in Fieberbrunn bzw. in Hochfilzen. Am Donnerstag ( 10.12.2009 ) traf man sich zum Training. Bereits am Vormittag konnte ich die Bübchen aus dem schönen hessischen Pferdedorf begrüßen. Bei wolkenverhangenem Himmel verfolgten wir gemeinsam das Training der Biathletinnen. Während die Mädels noch recht ordentliche Verhältnisse vorfanden, mussten die Männer ihr Training teilweise in strömendem Regen absolvieren. Anderl hinterließ dabei einen sehr guten Eindruck. Er war voll austrainiert und fit. Das ließ für die kommenden Tage einiges erwarten. Nach dem Training habe ich im strömenden Regen Andi noch kurz gesehen und ihn zur direkten Olympiaqualifikation beglückwünscht. Andi ist einfach unglaublich. Im Gegensatz zu anderen Sportlern bzw. Sportlerinnen, die eher genervt sind ein Mitglied ihres eigenen Fanclubs zu sehen, freut sich Andi immer ein Clubmitglied zu treffen und begrüßt dieses Mitglied freundlich, sei das Wetter auch noch so schlecht.

Während die Sonne sich den ganzen Tag nicht blicken ließ, lachte Andi und war zusammen mit seinem Begleiter Simon Schempp bester Laune. Punktsieger Andi ( 1 : 0 gegen die Sonne ). Ich glaube Andi hat nur dann schlechte Laune, wenn ein Fischreiher ihm einen Fisch aus seinem Weiher stibitzt. Die Neuerungen im Stadionbereich ( eine Zusatztribüne im Bereich des Festzeltes aus den vergangenen Weltcupwintern, ein neues Areal für die Wachskabinen, eine bessere Streckenführung von den Parkplätzen ins Stadion sowie der neu geschaffene Fantreff in der Garage ) verstärkten die Vorfreude auf die Rennen.  Nach den – für deutsche Ansprüche – durchwachsenen Ergebnissen aus Östersund, durften wir auf das Auftreten der deutschen Mannschaft in Hochfilzen gespannt sein. Kati Wilhelm erklärte im Vorfeld, gerne mal in einem Einzelrennen auf das Stockerl zu laufen. Im Damenteam gab es im Vergleich zu Östersund zwei Umbesetzungen : Während Tina Bachmann planmäßig den Platz von Miriam Gössner einnahm, die einen Abstecher zum Langlauf – Weltcup machte, ersetzte Juliane Döll nach ihrem guten Einstand in Östersund außerplanmäßig Kathrin Hitzer, die wieder mit Fußproblemen zu kämpfen hatte.

Als wir Freitag in der Frühe aufwachten, mussten wir feststellen, dass in der Nacht viel Nassschnee gefallen ist. Das versprach viel Arbeit und Kopfzerbrechen für die Wachser der Nationalteams. Die Loipe war nassgrau, kein gutes Zeichen. Es sah nicht gut aus und die Rennen versprachen eine Lotterie zu werden. Bei anhaltendem Schneefall wurden zuerst die Frauen zum Sprintwettkampf auf die aufgeweichte Strecke geschickt. Die Schwedinnen bewiesen wiederholt, dass sie in diesem Olympiawinter eine Klasse für sich sind. Anna – Carin Olofsson - Zidek und Helena Jonsson fighteten hart um diesen Sieg. Am Ende setzte sich die 36 – jährige Anna - Carin mit 0 Fehlern vor ihrer Teamkollegin Helena Jonsson ( die ebenfalls fehlerfrei geblieben war ) und vor Olga Zaitseva ( 1 Fehler ) durch und sorgte damit für den zweiten schwedischen Doppelsieg in der noch jungen Saison.

Zwischen den Rennen musste der neu geschaffene Fantreff in der Garage seine erste Bewährungsprobe bestehen. Viele Fans nahmen das Angebot sich in einem geheizten Haus aufzuwärmen dankbar an und vermissten das zugige Zelt früherer Jahre nicht. Andere Fans hingegen fanden das Zelt direkt neben dem Stadion besser. Wie es auch sei, das Wetter blieb an diesem Tag unerfreulich – auch die Ergebnisse ?

Im Sprint der Herren hat der King of Biathlon Ole Einar Bjoerndalen  wieder einmal seine Ausnahmestellung im Biathlon - Weltcup unter Beweis gestellt. Der 35 - jährige Norweger sprintete mit null Fehlern im zweiten Sprintrennen des Winters auch zum zweiten Sieg. Ausschlaggebend für den 91. Weltcupsieg war an diesem Tag die fehlerfreie Schießleistung von Ole. Simon Eder, Rustam Valiullin und Maxim Tchoudov lagen nach dem Liegendschießen noch vor Ole Einar Bjoerndalen, mussten aber im anschließenden Stehendanschlag Federn lassen. Einzig der Russe Nikolay Kruglov  konnte an diesem Tag mit Ole Schritt halten und belegte am Ende mit einem Rückstand von 6,7 Sekunden auf Ole Einar Bjoerndalen Platz zwei vor seinem Mannschaftskollegen Evgeny Ustyugov.

Von den deutschen Skijägern kam hingegen keiner ohne Strafrunde ins Ziel und folgerichtig keiner in die Top - Ten. Am besten lief es an diesem Tag noch für Arnd Peiffer, der mit einem Fehler im Stehendanschlag und 51 Sekunden hinter dem Tagessieger Ole Einar Bjoerndalen als 14. ins Ziel kam. Michael Greis auf Platz 23 ( 2 Fehler ) und Andi Birnbacher auf Rang 32 ( 1 Fehler ) waren für das am nächsten Tag auszutragende Jagdrennen noch in aussichtsreicher Schlagdistanz. Andi hatte an diesem Tag einfach einen schlechten Ski erwischt. Mit einem Fiat 500 kann man nun mal nicht gegen einen Ferrari bestehen. Die Wachser der anderen Nationen hatten an diesem schwarzen Freitag einfach eine etwas glücklichere Hand.  So ging dieser Tag ohne Stockerlplatz und ohne Siegerehrung in Fieberbrunn zu Ende. Der Wegfall der außergewöhnlichen Siegerehrung in Fieberbrunn am Freitag war eine schlechte Neuerung und sollte von den Organisatoren überdacht werden.   

Am Samstag Vormittag begrüßte uns der Himmel über Hochfilzen freundlicher als am Vortag.   Im Verfolgungsrennen der Frauen setzte Helena Jonsson mit einem erneuten Sieg die schwedische Dominanz in diesem Winter fort. Sie gewann mit einem Fehler im zweiten Schießen vor Svetlana Sleptsova sowie Olga Zaitseva und sorgte damit bereits für den dritten schwedischen Sieg im vierten Einzelrennen des Winters. Martina Beck auf Platz 4, Andrea Henkel auf Rang 6 , Simone Hauswald Platz 7 und Tina Bachmann auf 10 sorgten dennoch für eine erfreuliche deutsche Mannschaftsleistung. Dabei verschenkte Simone Hauswald einen möglichen Sieg im abschließenden Stehendanschlag. Nach drei fehlerfreien Schießen lag die Gosheimerin in Führung, verlor dann aber beim abschließenden Stehendschießen die Nerven und musste dreimal in die Strafrunde. 

Das anschließende Verfolgungsrennen der Männer wurde zu einem wahren Krimi. Vor dem Rennen galt der Sprintsieger des Vortages Ole Einar Bjoerndalen als klarer Favorit. Er verschenkte jedoch einen scheinbar sicheren Sieg als ihm beim ersten Stehendschießen gleich zwei Fehler unterliefen. Diesen Ausrutscher nutzte Emil Hegle Svendsen eiskalt um mit seinem dritten Null - Fehler Schießen an seinem Landsmann vorbeizugehen und die Führung zu übernehmen. Als aber auch Emil Hegle Svendsen im letzten Anschlag ein Fehler unterlief, wurde es dramatisch. Nichts für schwache Nerven. Emil Hegle ging nahezu zeitgleich mit Ole Einar Bjoerndalen auf die Schlussrunde in deren Verlauf es zu einem verbissenen Fight zwischen Ole Einar Bjoerndalen, Simon Eder und Emil Hegle Svendesen kam. Am Schluß setzte sich Svendsen auf der Zielgeraden eindrucksvoll gegen Simon Eder ( 2. Platz ) und Ole Einar Bjoerndalen ( 3. Platz ) durch.  Das war eins der spannendsten Rennen der noch jungen Saison.

Die deutschen Biathleten kämpften auch an diesem Tag um ihre Form. Michael Greis war mit fünf Schießfehlern  und Platz 26 am Ende bester DSV - Athlet. Arnd Peiffer rutschte dagegen mit drei Fehlern von dem 14. Rang im Sprint auf Platz 27 ab. Andi musste viermal in die Strafrunde und belegte am Ende mit 1-1-1-1 Fehlern Rang 28. Für die einzige positive Nachricht sorgte an diesem Tag der junge Simon Schempp, der am Schießstand 19 von 20 Scheiben traf und sich damit von Rang 57 im Sprint um 24 Plätze !!! auf Rang 33 in der Verfolgung verbesserte.

Bedingt durch Verzögerungen beim Abendessen in Fieberbrunn, habe ich den Einmarsch der Fanclubs am Samstag Abend verpasst. Dennoch hatte ich keine Sorge den ABFC gleich zu finden. Unseren Alterspräsidenten Sepp hört man im allgemeinen bevor man ihn sieht. So auch an diesem Abend. Die Fanclubfarben leuchteten mir den Weg. Sepp war wieder einmal von den hübschesten Frauen umgeben. Wie schafft der das bloß immer wieder ??? Sepp und seine Heidi aus den Bergen lieben und leben den Biathlonsport und haben ihr Hotel so durchorganisiert, dass sie sehr häufig bei Biathlonveranstaltungen dabei sein können. Das bekommen andere Selbständige so nicht einmal ansatzweise hin. Dabei bringen sie oft ihr Personal und ihre Gäste mit.  So war auch unser Starkoch Alfred wieder mit von der Partie. Getreu dem Motto : Heute bleibt die Küche kalt, denn wir treffen uns beim Biathlon bald.

Dr. Homepage Manni von der Wolfsschlucht vertrat den ABFC auf der Bühne und präsentierte ihn in gewohnt souveräner Manier. Da hatte Ulli von der Flunkerburg, der den Magdalena Neuner Fanclub repräsentierte keine Chance, obwohl er tief in die Trickkiste griff und sich als Nachbar von Magdalena Neuner vorstellte. Die Neider hatte er jedenfalls an diesem Abend auf seiner Seite. Nur gut, dass niemand petzte und Ulli als Neu - Nabburger vorstellte. Der Argumentation von Ulli folgend, darf ich mich dann als Zimmernachbar von Andi fühlen.  Bei der Siegerehrung erhielt jede Fangruppe eine 3 Literflasche Bier, die El Präsidente Sepp mit nach Hause schleppte.

Der Sonntag präsentierte sich in schönstem winterlichen Gewande. Heute musste doch etwas bei den abschließenden Staffelwettbewerben gehen. Wenn nicht jetzt, wann dann ?

Zuerst wurden unsere Ladies ins Rennen geschickt. Die Aussichten nach dem Staffelsieg von Östersund waren gut, denn die deutsche Staffel trat in der gleichen Besetzung wie in der Vorwoche an ( Martina Beck, Simone Hauswald, Andrea Henkel und Kati Wilhelm ). Doch diesmal zeigten die deutschen Damen Nerven. Startläuferin Martina Beck - als sichere Schützin bekannt - brauchte im stehenden Anschlag zwei Nachlader. Simone Hauswald handelte sich anschließend gar drei Nachlader ein. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Andrea Henkel benötigte am Schießstand sogar fünf Extrapatronen. Dennoch hielt sich der Rückstand auf die Führenden in Grenzen, weil sowohl Simmi als auch Andrea in der Loipe eine starke Leistung zeigten. Schlussläuferin Kati Wilhelm - eigentlich eine Garantie für Erfolge in der deutschen Staffel - musste zweimal nachladen, erhielt sich aber mit einem glänzenden Stehendschießen die Chance auf einen sehr guten Podestplatz. Auf der anschließende Schlussrunde konnte Kati jedoch läuferisch nicht mit Olga Zaitseva mithalten und wurde auf dem Weg zum Ziel sogar noch von Sandrine Bailly und Helena Jonsson überholt. Es siegte schließlich die russische Staffel ( Sleptsova, Boulygina, Romanova, Zaitseva ), vor Frankreich ( Brunet, Becaert, Dorin, Bailly ), Schweden ( Högberg, Olofsson – Zidek, Nilsson, Jonsson ) und Deutschland ( Beck, Hauswald, Henkel und Wilhelm ).

Dann mussten eben die deutschen Männer für den einzigen Podestplatz im Pillerseetal sorgen. Doch die Aussichten waren nicht sehr gut. Das Sprintergebnis war Mittelmaß und das Verfolgungsrennen - wie sollte es auch nach dieser Ausgangsposition anders sein - schlecht. Die deutschen Biathleten wollten sich aber um jeden Preis rehabilitieren. Nach den zahlreichen Fehlschüssen der vergangenen Tage lieferten die deutschen Skijäger an diesem Tag eine überzeugende Leistung am Schießstand ab. Startläufer Christoph Stephan, der im Sprint nur einen enttäuschenden 96. Rang belegt hatte, musste lediglich ein einziges Mal nachladen. Arnd Peiffer kam ohne Schießfehler durch. Der Kontakt zu den Österreichern riss erst ab, als Michael Greis drei Extrapatronen benötigte. Dennoch konnte der junge Staffeldebütant Simon Schempp von Platz zwei aus ins Rennen gehen. Simon lieferte mit einem Nachlader ein tadelloses Rennen ab. Er musste zwar noch den russischen Routinier Maxim Tchoudov passieren lassen, sicherte aber schlussendlich mit einer hervorragenden Leistung den dritten Platz ab.

Die Staffel der Männer gewannen die Österreicher in der Besetzung Eder, Mesotitsch, Landertinger, Sumann, vor Russland (Tcherezov, Ustyugov, Kruglov, Tchoudov) und Deutschland ( Stephan, Peiffer, Greis, Schempp). Das französische Quartett konnte trotz identischer Besetzung seinen Sieg von Östersund nicht wiederholen und landete schließlich auf Rang vier. Die favorisierten Norweger, die allerdings ohne Ole Einar Bjoerndalen antraten, mussten sich diesmal mit Rang fünf begnügen.

Das Fazit aus Hochfilzen lautet : Die deutschen Damen sind ohne Podestplatz geblieben, erreichten aber ein sehr gutes Mannschaftsergebnis und werden sicherlich vor Weihnachten noch die ersten Einzelpodestplatzierungen erreichen. Die deutschen Skijäger haben eine Podestplatzierung erreicht, waren aber bei den Einzelrennen diesmal chancenlos. Doch das wird sich bald ändern. Die Staffel war der Aufbruch dazu.

Abschließend kann resümiert werden : Die Schulterklopfer ( incl. Presse ) sind zu Hause, die echten Fans sind immer noch da und stehen weiterhin zu unseren Athleten / - innen.

 

Deutsche Meisterschaft in Ruhpolding                                                                                                     Fotos von der Deutschen Meisterschaft

Ein langer Sommer neigte sich langsam seinem Ende zu und alle blickten gespannt nach Ruhpolding. Hier sollte nach dem City Biathlon in Püttlingen das zweite Highlight der noch jungen Saison stattfinden. Die FC Mitglieder waren natürlich gespannt auf das erste Auftreten von Andi. Die ersten Clubmitglieder fanden sich bereits Anfang der Woche in unserem Fanclubhotel „ Hubertus „ in Schleching - Ettenhausen ein  und ließen sich von Heidi, Sepp und dem ganzen Team verwöhnen. So ging die Zeit bis zum Freitag, dem Tag der Entscheidung im Einzel und dem 28. Geburtstag von Andi wie im Fluge dahin. Nach einem hervorragenden Frühstück machten sich die versammelten Fanclubmitglieder hoffnungsfroh auf den Weg ins Stadion. Dabei wurde das für diesen Tag neu angefertigte Plakat „ Anderl - Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag - Dein Fan Club „ erstmals präsentiert. So eine schöne Idee hatte bislang noch kein anderer Fanclub. Der ABFC war im Stadion der Hingucker schlechthin. Zunächst sollten die Frauen ihre Deutsche Meisterin im Einzel küren. Hier siegte nach einem ereignisreichen Wettkampf Kathrin Hitzer vor Martina Beck und Simone Hauswald. Nunmehr warteten alle auf den Höhepunkt des Tages, das erste Auftreten des Geburtstagskindes. Andi wurde bereits beim Aufwärmen von seinen zahlreich vertretenen Fans mit Happy Birthday Gesängen empfangen. Die übrigen Stadionbesucher ließen sich nicht lange bitten und stimmten bald in das Geburtstagsständchen ein. Beim Wettkampf machte sich Andi das schönste Geburtstagsgeschenk selbst. Er gewann in souveräner Manier vor Daniel Mesotitsch (43 Sek.) und mit über 2 Minuten Vorsprung vor dem Titelverteidiger Christoph Knie sowie vor Simon Schempp mit 2:42 Minuten Rückstand. Die anderen Weltcupstarter hatten an diesem Tag nicht den Hauch einer Chance gegen Andi und lagen im Ziel aussichtslos zurück. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde Andi von den Stadionbesuchern mit Standing Ovations gefeiert. Nun hatte sich Andi seine Geburtstagsfeier redlich verdient.

Der nächste Tag sollte die Entscheidung bei den Staffelwettbewerben bringen. Favoriten bei den Damen war die Staffel Thüringens in der Besetzung Sabrina Buchholz, Andrea Henkel und Kati Wilhelm sowie die Staffel Chinas mit den Weltcupstarterinnen ChunLi Wang, Xianying Liu und Xue Dong. Der bayerischen Staffel wurden dagegen nur Außenseiterchancen eingeräumt. Doch das Rennen sollte einen anderen Verlauf nehmen. Magdalena Neuner und Martina Beck hatten die Staffel des bayerischen Skiverbandes deutlich in Führung gebracht ehe sie auf die erst 18-jährige Christina Maierhofer ( SC Bergen ) übergaben. Die Juniorin hatte auf den letzten 6 km mit Kati Wilhelm eine sehr starke Konkurrentin. Chrissie war also nicht zu beneiden.  Sie konnte eigentlich nur verlieren. Doch die Juniorin meisterte ihre Aufgabe mit Bravour und konnte ohne Nachlader die letzte Runde in Angriff nehmen.

Am Ende verteidigte sie einen 6 Sekunden Vorsprung gegen die Staffel aus Thüringen und 43 Sekunden gegen die Staffel Chinas und lancierte damit zur Matchwinnerin. Für Erheiterung auf den Rängen sorgte unser geliebter Stadionsprecher Harry. Während des Wettkampfs und bei der Siegerehrung hatte Harry mit Sprachschwierigkeiten zu kämpfen. Die chinesischen Namen wollten ihm trotz Aufzeichnung in Lautschrift nicht so flüssig über die Lippen gehen. Simone Hauswald versicherte dem geknickten Harry im Rahmen der Siegerehrung, das koreanisch einfacher sei als chinesisch und lud ihn zu einer koreanisch Sprachstunde ein. Bei der anschließenden Staffel der Herren ging Bayern 1 ersatzgeschwächt in den Wettkampf.  Michael Greis musste seinen Start mit Knieproblemen verletzungsbedingt absagen. Trotz einer Strafrunde von Startläufer Daniel Graf konnte das bayerische Team, dass durch Tobias Reiter und Andi Birnbacher komplettiert wurde mit insgesamt 1:35 Minuten Vorsprung vor der Staffel des Skiverbandes Sachsen mit Michael Rösch, Sebastian Berthold und Carsten Pump gewinnen. Platz drei erkämpfte sich mit der besten Schießleistung des Tages die Staffel Baden - Württembergs in der Besetzung Simon Schempp, Robin Irion und Benedikt Doll. Die österreichische Staffel wurde mit Daniel Mesotitsch, Christoph Sumann und Martin Mesotitsch vierter. Die favorisierte Staffel Thüringen 1 wurde in der Besetzung Erik Lesser, Alexander Wolf und Christoph Stephan hinter der Staffel Bayern 2 nur enttäuschender sechster. Bei der anschließenden Siegerehrung verriet uns Andi hellwach, dass er am Tag zuvor seinen Geburtstag und seinen Sieg bis 3 Uhr in der Nacht gefeiert hat.

Der Sonntag verhieß wettermäßig nichts gutes. Bereits am frühen Morgen regnete es in Ruhpolding. Dennoch machte ich mich frohen Mutes auf zu den Massenstartwettkämpfen. Der Regen ließ schnell nach und so konnten die Fans das Anschießen der Damen bei relativ gutem Wetter verfolgen. Pünktlich zum Massenstart der Damen fing es wieder leicht zu regnen an.  Magdalena Neuner gewann das Rennen trotz dreier Schießfehler mit 24 Sekunden Vorsprung vor Xianying Liu (1 Fehler) und 40 Sekunden vor Kati Wilhelm (1 Fehler). Chunli Wang wurde mit drei Fehlern vierte vor Tina Bachmann mit vier Fehlern. Für die 22- jährige Magdalena Neuner waren es die ersten Siege bei den Deutschen Meisterschaften.  Die Siegerehrung zum Massenstart der Frauen fand wiederum bei bestem Wetter statt und so konnten sehr viele schöne Fotos mit nach Hause genommen werden. Mit dem abschließenden Massenstart der Herren sollten die Deutschen Meisterschaften in Ruhpolding 2009 ihren krönenden Höhepunkt erreichen und was wurde das für ein tolles und zugleich verrücktes Rennen. Andi Birnbacher setzte sich mit dem dritten Sieg im dritten Wettkampf die Krone von Ruhpolding auf. Nur beim zweiten Liegendschießen wackelte Andi mit zwei Fahrkarten kurz, ehe er sich wieder beim folgenden Stehendanschlag fing. Er gewann den Titel mit 2 Fehlern und 27,3 Sekunden Vorsprung vor Christoph Stephan (2 Fehler) und mit 27,7 Sekunden vor Simon Schempp (3 Fehler).

Bei der Siegerehrung konnten wir einen strahlenden Andi Birnbacher, einen regenerierten Christoph Stephan, einen lachenden und glücklichen Simon Schempp, sowie einen sehr zufriedenen Remo Krug sehen. Die Biathleten vom Stützpunkt Ruhpolding überzeugten restlos und so konnte Remo Krug auf den ersten Teil der Deutschen Meisterschaften äußerst zufrieden zurückblicken. Frank Ulrich habe ich in diesen Tagen leider nur mit einem angespannten Gesicht gesehen. An was auch immer es gelegen hat, am Wetter bestimmt nicht. Petrus hatte sich bei der DM wieder als wahrer Biathlonfan gezeigt und uns bis auf einen kurzen Regenschauer gutes Wetter beschert. Aus gut unterrichteten Kreisen weiß ich, dass der Regenguss eine Warnung sein sollte es mit den Eintrittspreisen im Winter nicht zu übertreiben. Ob er allerdings im kommenden Winter am Laufstieg so gnädig sein wird ist fraglich, denn hier liegen ihm zu viele Steine im Weg. Positiv zu erwähnen ist, dass der komplette Vorstand des ABFC Andi im Stadion angefeuert hat, unterstützt von zahlreich vertretenen Fanclubmitgliedern. Wie die Fanclubmeisterschaften in Hochfilzen wiederholt bewiesen haben ist der ABFC der qualitativ beste Fanclub der Welt.

Am Abend versammelten sich viele Fanclubmitglieder zu einem gemeinsamen Abendessen im Hotel Hubertus. Ich erlebte dabei einen weiteren Höhepunkt – das Achentaler Rendezvous. Saiblingsfilet und Forellenfilet traten gegeneinander an. Austragungsort : Bärlauchspaghetti. Das war der beste Fisch, den ich seit Jahren gegessen habe. Ein großes Kompliment an Heidi mit Team. Aber halt, da fehlte doch etwas oder besser gesagt einer. Wo war denn unser 1. Vorsitzender Sepp abgeblieben ??? Sofort eingeleitete Nachforschungen ergaben, dass Sepp sich nach der Ankunft in Ettenhausen zu einem Schönheitsschlaf niedergelegt hat (Sepp unter uns, das mit der Schönheit wird nichts mehr). Er hatte sich im Stadion restlos verausgabt um Andi zu unterstützen. Böse Zungen behaupteten, er müsse jetzt seinem fortgeschrittenen Alter Tribut zollen. Ich glaube aber, Sepp beweist Weitsicht. Er hat bestimmt schon mit den Vorbereitungen des nächsten Fanclubtreffens begonnen. Ist doch klar, dass der erste Vorsitzende die Clubmitglieder nach dem 1. Weltcupsieg von Andi im kommenden Winter beim darauf folgenden Fanclubtreffen zu einem bayerischen Weiswurst Frühstück einlädt oder ??? Mit diesen Vorbereitungen beschäftigt, hat Sepp auch die Ankunft von Andi verschlafen, der sich noch zu uns gesellte. Andi wurde als überragender Teilnehmer und dreifacher Deutscher Meister Ruhpolding 2009 von den anwesenden Gästen und Fanclubmitgliedern gebührend empfangen. In der anschließenden gemütlichen Runde lernte ich noch viel von dem ( gesunden ??? ) Appetit eines Hechtes im Karpfenteich… Nachdem Andi gegangen war, ist unser Alterspräsident Sepp wieder aufgetaucht – ausgeruht und voller Tatendrang ( die Küche war übrigens mittlerweile geschlossen ).

 

 

5. Odlo City Biathlon 2009 / Petrus ist auch ein Biathlonfan                                                                         Fotos vom City Biathlon in Püttlingen

Die schöne Köllertalstadt Püttlingen hat zum 5. Odlo City Biathlon 2009 mit verschiedenen Neuerungen aufgewartet. So wurde die Veranstaltung von zwei auf drei Tage erweitert. Die größte Neuerung war die 1. Fanclub - und Vereinsmeisterschaft am Samstagmittag am Kardinal Maurer Platz in Püttlingen. Hier sollte der Spaß im Vordergrund stehen und den hatten Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen. Zur Überraschung für den Veranstalter hatten sich 16 Teams ( bestehend aus je 4 Teilnehmern ) angemeldet. Die Wettkampfbedingungen sahen folgendes vor: Der Teamkapitän eröffnet den Wettbewerb indem er aus 10 m Entfernung mit dem Lasergewehr 5 Scheiben trifft. Danach übergibt er an ein Teammitglied, das zunächst 2 Runden mit einem Tretroller zurücklegen muss und anschließend beim Schießen wieder 5 Scheiben trifft. Wenn der Teamkapitän als letzter der 4 Starter die 2 Runden absolviert hat und den 5. Schuss versenkt hat, wird die Zeit angehalten. Eröffnet hat die Fanclubmeisterschaft der Püttlinger Bürgermeister Martin Speicher mit 2 Rollerrunden, auf denen er alles gab, dabei stets bemüht die zulässige Höchstgeschwindigkeit unter den wachsamen Augen der Polizei nicht zu überschreiten. Während Herr Speicher bravourös den Parcours umrundete ist ein Brautpaar vorbeigekommen, das natürlich gleich in die Meisterschaft integriert wurde. Die Braut hat sich als wahre Meisterschützin gezeigt und der Bräutigam hat den Parcours in einem Affenzahn bewältigt ( für Nichtsaarländer : mit hoher Geschwindigkeit ). Das gegnerische Team - bestehend aus 2 Männern, die als Frauen verkleidet waren ( Verein Neue Volksbühne Püttlingen ) hatte nicht den Hauch einer Chance.

Jetzt konnte die Fanclubmeisterschaft endlich beginnen. Großer Favorit war das WM Team 2012 Ruhpolding, das unter anderem mit Stadionsprecher Harry und DJ Lumpi sehr stark besetzt war. Die Laufleistung von Harry konnte restlos überzeugen. Sie stand der unserer laufstärksten Biathletin in nichts nach. Nach dem Genuss von Zielwasser in Form saarländischen Bieres belegte das Team Ruhpolding den hervorragenden 2. Platz ( die Dosis Zielwasser war entweder über- oder unterdosiert ). Überlegener Sieger wurde mit einer Fabelzeit das Püttlinger Taxifahrerteam Taxi Taxi ( wenn die in Püttlingen so schnell mit dem Taxi unterwegs sind, dann räumt schnell die Straße ). Dritter wurde das Team vom Tischtennisverein Püttlingen.

Nach der gelungenen Fanclubmeisterschaft heizte die Partyrockband Undercover – Mission to rock den Zuschauern bei herrlichem Sonnenschein mit deutschen und englischen Titeln kräftig ein. Bei Liedern wie „ Schifoan „ steppte der Bär und die Mäuse tanzten auf Tischen und Bänken. Hätten wir Schnee gehabt, er wäre geschmolzen.

Als die Stimmung fast auf dem Siedepunkt angelangt war, konnte die Athletenpräsentation die heuer erstmals in Püttlingen erfolgte, beginnen. Dabei wurden zunächst die Youngster vorgestellt. Anne Domeinski hat uns kurz vom Stress der Vorbereitung berichtet. Darauf angesprochen, gab Erik Lesser zum Besten, dass er Single sei und hat mit dieser Antwort Moderator, Zuschauer und wohl sich selbst verblüfft. Also meine lieben Damen - bitte Bewerbungsschreiben mit aussagefähigem Lichtbild neueren Datums an Erik senden ( aber erst nach der Saison ). Benedikt Doll hat bei seiner Präsentation wunderbar geschwäbelt. Kathrin Hitzer hat interessiert zugehört und sich gleich in heimatliche Gefilde versetzt gefühlt.

Bei der Präsentation der Biathletinnen ist der Moderator bei Xianying Liu an seine Grenzen gestoßen. Die Chinesin war weder der deutschen noch der englischen Sprache mächtig. Xianying hat das Interview schließlich auf ihre eigene charmante Weise mit Verbeugungen, einem gewinnenden Lächeln und winken geführt und hat damit die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert.

Das nächste Highlight war die Präsentation der Biathleten. Michi Greis hofft nach einer späteren Beendigung seiner aktiven Laufbahn auf einen kleinen Posten als Offizieller was Kathrin beim Autogramme schreiben zu der Bemerkung „ Ja, bei mir „ veranlasste. Das Interview mit Maxim Tchoudov brachte die nächste Überraschung. Auch Maxim konnte kein Englisch. Zum Glück war eine russische Dolmetscherin unter den Zuschauern und so konnte das Interview problemlos geführt werden. Nach dem Interview überraschte Maxim den Moderator und die Zuschauer damit, dass er ein paar Sätze in Deutsch sagte.

Insgesamt waren bei der Athletenpräsentation weniger Biathleten / - innen als in den Jahren zuvor da, was daran lag, dass viele noch unterwegs waren. Sie hatten am gleichen Tag noch ein Rennen in Norwegen (Blinkfestival Sandnes ) bestritten. Von Kati hörten wir am nächsten Tag, dass sie gegen 1 Uhr in der Nacht auf Sonntag in Frankfurt - Hahn gelandet waren und erst gegen 4 Uhr im Hotel in Püttlingen eingetroffen sind. In einer Stimmung „ Hoffen und Bangen „ ging der Sonnenscheintag zu Ende. Für den nächsten Tag signalisierte die Wettervorhersage eine Regenwahrscheinlichkeit von 95 %.

Der Sonntag begann so wie er angekündigt war - mit kräftigen Regenschauern am frühen Morgen in Saarbrücken. Nach dem Frühstück hatte der Regen nachgelassen und so machte ich mich auf den Weg nach Püttlingen. Gegen 10 Uhr waren Marie Laure Brunet, Simon und Martin Fourcade schon beim joggen zu beobachten. Die brauchen wohl keinen Schlaf. Kurz darauf inspizierten Harry und DJ Lumpi die Strecke ( wohl um sie mit Ruhpolding zu vergleichen ). Pünktlich 12 Uhr begann das Anschießen. Vergeblich hielt ich Ausschau nach Dorothea Wierer, Lukas Hofer und Dominik Landertinger. Wie ich später erfuhr, mussten sie verletzungsbedingt absagen.

DJ Lumpi hatte zwischenzeitlich die Regie im Stadion übernommen und spielte von nun an die aus Ruhpolding bekannten Stimmungslieder. Jetzt konnte es losgehen. Als Kati Wilhelm auf ihrer Aufwärmrunde vorbeigekommen ist, hat sie die Zielgerade mit „Happy Birthday“ begrüßt. Alle hatten mitgemacht und so setzte sich unser Gesang bis ins Stadion fort. Kati war sichtlich gerührt. Welchen Stellenwert Püttlingen in den Augen der Athleten hat, zeigt der Start von Kati Wilhelm an ihrem Geburtstag und der Start von Svetlana Sleptsova kurz nach ihrem Geburtstag ( Freitag ). Kati und Svetja wir danken Euch dafür.

Pünktlich zum Beginn der Qualifikationswettkämpfe begann es leicht zu regnen. Wir hatten aber Glück und es war schnell vorbei und wir waren nicht nass geworden. Die Qualifikationsrennen wurden bereits mit vollem Ernst geführt und steigerten unsere Vorfreude auf die Finalwettkämpfe. Inzwischen war auch die ZDF Moderatorin Anja Fröhlich bei uns auf der Zielgeraden vorbeigekommen. Das versprach einen lustigen Nachmittag, denn ihr Name ist bei ihr Programm - es geht stets fröhlich zu. Anja bewies wieder ihr Multitalent als Moderatorin, als Stimmungsmacherin, als Gummibärchenjägerin für Kinder, sie ging auf die Jagd nach Batterien, die sich aus einem Foto selbständig machten und über die Strecke kullerten und sorgte nebenbei noch für die Sauberkeit der Strecke indem sie Grasbüschel von der Strecke kickte.  Eben Anja Multifunktionale.

Die Youngster - Team - Challenge stand kurz bevor. Schnell habe ich noch mit unserer Sportkameradin Dani K. ( sie war extra 900 km aus Wien angereist um den City Biathlon live zu erleben )  gefachsimpelt wer wohl nach der Absage von Dorothea Wierer und Lukas Hofer am ehesten in der Lage wäre Marie Laure Brunet und Martin Fourcade zu besiegen. Wir erwarteten aber beide, dass Marie Laure und Martin siegen würden und so ist es auch nach einem großartigen Rennen gekommen. Auch die anderen Starter der Team - Challenge bewiesen ihre Extraklasse . Jennifer Horn und Florian Graf wurden Zweite, Anne Domeinski und Erik Lesser wurden Dritte. Unser großer Dank und Anerkennung gebührt aber auch dem Biathlon Team Saarland, welches kurzfristig für Dorothea und Lukas eingesprungen ist. Sie hatten zwar keine Chance gegen diese herausragenden Athleten, haben aber ihre Sache großartig gemacht und das vor 18.000 bis 20.000 Zuschauern. Das gebührt Respekt und Anerkennung für Julia Müller und Sebastian Alt.

Der Regen kam wieder näher. Es gab einen leichten Nieselregen und schon war es wieder vorbei. Sollte das Wetter uns tatsächlich hold sein? Das Finalrennen der Damen begann mit einer Schrecksekunde. Kathrin Hitzer blieb an einer Bande hängen und ist gestürzt. Wie sie später in einem Interview mitteilte, hat sie sich „ nur „ Schürfwunden zugezogen. Wir alle wissen aber wie schmerzhaft diese „ nur „  Schürfwunden sind und wünschen gute Besserung verbunden mit der Hoffnung auf keine weitere „ Bruchpilotensaison „ ( Ausspruch von Kathrin aus dem vorletzten Weltcupwinter ).

Das Finalrennen wurde verbissen geführt. Alle Athletinnen wurden - wie auch bei der Quali - von den Zuschauern begeistert angefeuert.

Mein Svetlana dawai, dawai war weithin zu hören und Svetlana hat sich über diese Unterstützung sehr gefreut. Angesichts unserer freundlichen Aufnahme in Khanty - Mansiysk war es mir diesmal wichtig besonders Svetlana Sleptsova und Maxim Tchoudov zu unterstützen. Nach einem spannenden Rennen hat schließlich Tora Berger gewonnen. Verbissen wurde noch der Kampf um die Plätze hinter Tora geführt. Kaisa Leena Mäkäräinen belegte schließlich knapp vor Juliane Döll den 2. Platz. Jule das war grossartig ! Kati Wilhelm wurde von ihren Kolleginnen kein Geburtstagsgeschenk in Form eines Stockerlplatzes gemacht. Sie wurde schließlich sechste. Svetlana hat sich für die Unterstützung bedankt, indem sie alle Hände auf der Zielgeraden abgeklatscht hat.  Püttlingen war für sie ein tolles Erlebnis und das freut mich.

Das Finalrennen der Herren wurde mit noch größerer Spannung erwartet. Schließlich waren hier vier der fünf besten Athleten ( Gesamtweltcupstand ) des vergangenen Winters am Start. Martin Fourcade ersetzte dabei den erkrankten Dominik Landertinger. Immer öfter hörte ich in meinem Umfeld das Bedauern, dass Andi nicht am Start war. Andi hat im Saarland durch seine sympathischen Auftritte in der Vergangenheit sehr viele Fans hinzugewonnen. Andi viele Grüße von der Rasselbande. Das Finalrennen hat die großen Erwartungen voll gerechtfertigt. Die Wettkämpfe wurden noch härter ausgetragen. Ole Einar Björndalen sah nach dem ersten Schießen schon wie der kommende Sieger aus. Biathlon ist aber nicht berechenbar und es kam anders.

Maxim wurde von mir auf jeder Runde mit Maxim dawai, dawai begrüßt was er freundlich erwiderte. Als aber meine Großnichte mit ihren 8 Jahren ihn so lauthals als einzige Ruferin anfeuerte, war Maxim nur noch ein strahlendes Gesicht und glücklich. Er kam bei uns fortan nur noch lachend vorbei und wurde schließlich von der ganzen Zielgeraden so angefeuert. Maxim dawai, dawai war weithin zu hören. Arnd Peiffer erarbeitete sich im Verlaufe des Rennens einen immer größeren Vorsprung und gewann schließlich. Einen in dieser Härte und Verbissenheit bislang nur aus dem Weltcup bekannten Fight gab es schließlich im Kampf um den 2. Platz zwischen Michael Greis und Simon Fourcade. Michi war in der letzten Kurve noch knapp hinter Simon. Auf der Zielgeraden nutzte Michi den leichten Anstieg, wählte die bessere Innenbahn und kämpfte Simon auf der Zielgeraden in beeindruckender Art und Weise nieder. Das war Weltcupfeeling pur. Ole Einar wurde schließlich fünfter. Maxim Tchoudov war auf seiner letzten Runde anzusehen, dass ihm Püttlingen und die Stimmung hier großartig gefallen hat.

Die Athleten / - innen waren wieder voll des Lobes.  Kati verglich Püttlingen wiederholt mit einem Weltcup in Oberhof. Nun waren die Rennen vorbei und der große Regen ist ausgeblieben. Petrus hat sich damit endgültig als Biathlonfan zu erkennen gegeben. Ich werde ein etwaiges Ansuchen um eine Mitgliedschaft in unserm Fanclub unterstützen.

Die Siegerehrung fand wie jedes Jahr im ODLO Park auf dem Kardinal-Maurer-Platz statt und wurde leider nicht von Anja Fröhlich moderiert. Schade ! Bei der Siegerehrung waren wieder alle Biathleten und Biathletinnen ( bis auf die verletzte Kathrin Hitzer ) vertreten. Sie wurden wieder kurz vorgestellt, äußerten sich sehr positiv über die Veranstaltung und gaben danach bereitwillig Autogramme. Der Bürgermeister Martin Speicher widersprach nochmals energisch allen Gerüchten, die von der letzten Biathlonveranstaltung sprachen. Er stellte klar, dass so lange er Bürgermeister in Püttlingen ist, es weiterhin Biathlon auf diesem Niveau hier geben wird und Herr Speicher wurde erst vor kurzem für 10 Jahre in seinem Amt bestätigt. Er ist wohl von den Biathlon verrückten Püttlingern der „ Verrückteste „ ( im positiven Sinne ).

Etwa 1 Stunde nach der Siegerehrung wurde noch vom Kardinal Maurer Platz die Sport - Arena des saarländischen Rundfunks live gesendet. Der Biathlonsport wurde dabei von Kati Wilhelm, Arnd Peiffer und Emil Hegle Svendsen vertreten. Die Sportler äußerten sich wieder positiv und versprachen wiederzukommen. Kati wurde zum Geburtstag ein typisch saarländischer Schwenker geschenkt. Das Biathlonfest in Püttlingen fand damit einen schönen Abschluss.

Leider fehlt Püttlingen im Winter der Schnee und die Berge ( obwohl Kräfte zehrende Anstiege hat es hier ja ), denn ansonsten wäre Püttlingen absolut Weltcupwürdig. Die Organisation war wieder hervorragend und ich freue mich schon auf die 6. Auflage im nächsten Jahr. Hoffentlich dürfen wir Andi im nächsten Jahr als Medaillengewinner der olympischen Winterspiele hier in Püttlingen begrüßen, so dass er endlich seinen Trend der vergangenen Jahre in Püttlingen 3, 2 und dann 1 ? ( Christina, Uli und ich hatten ihn im vergangenen Jahr aufgestellt ) fortführen kann.

Auf der Heimfahrt hat es dann in Völklingen kräftig angefangen zu regnen - aber jetzt durfte es ja auch ….

 

Neue Mitglieder im Fanclub

In den letzten Wochen sind wieder einige neue Mitglieder in unseren Fanclub eingetreten. Auf diesem Wege möchten wir Euch noch einmal recht Herzlich im ABFC begrüßen. Der Fanclub hat nun 163 Mitglieder (Stand 26. Juli 2009) die aus zehn verschiedenen Bundesländern kommen. Zudem sind wir sehr Stolz, dass auch Andi Fans aus Österreich, Frankreich, Italien, Finnland und Russland Mitglied in unserem Club sind.

Von Heinz W. aus St. Wendel und Peter A. aus Marpingen liegen uns leider noch keine Fotos vor.

 

 

 

 

 

 

 

Silvia H.

 

Irene B. W.

 

Wolfgang P.

 

Andrea L.

 

Harry E.

 

.Sandra H

 

 

Reichenbach OL

 

Unterwössen

 

Wolfsburg

 

Neumünster

 

Wolfsburg

 

Gerstungen

 

 

 

Birnbacher-Fans auch im hohen Norden - Fanclub des Biathleten wählte neue Vorstandschaft                         Fotos vom Fanclubtreffen

Die Mitglieder des Andi-Birnbacher-Fanclubs (ABFC) trafen sich bereits zum fünften Mal zur Jahreshauptversammlung mit umfangreichem Programm im Hotel “Hubertus” in Schleching-Ettenhausen. Bis zum Abend waren bereits 40 Mitglieder zum Teil von weither angereist, einige sogar aus Frankreich und Finnland. Der offizielle Teil des Treffens sollte eigentlich mit einer gemeinsamen Wanderung mit Überraschungen eröffnet werden. Leider spielte das Wetter nicht mit. Spontan wurde als Ersatz ein Schießwettkampf im Schützenheim in Mühlau organisiert. Mit einem Biathlon-Quiz und einem Schätzspiel, bei dem es einen vom Franzosen Emile gestifteten Schinken zu gewinnen gab, ging es am Abend weiter. Am nächsten Tag stand ein Kegelwettkampf in der Grenzlandhalle in Kössen auf dem Programm. 30 Mitglieder traten an, um den besten Kegler, die beste Keglerin und die beste Mannschaft zu ermitteln. Der vierstündige Kegelmarathon begann für Andi Birnbacher sehr gut. Mit seinem ersten Probewurf räumte er gleich „alle Neune“ ab, konnte aber zum Schluss keine Top Platzierung erreichen.  Am Abend fand dann die Jahreshauptversammlung statt. Nach fünf Jahren ging die Wahlperiode für den bisherigen Vorsitzenden Robert Henghuber, seinen Stellvertreter Sepp Irlacher, Christine Henghuber (Kassenwartin) , Manfred Sentkowski (Schriftführer) , Peter Hell und Hubert Zimmermann (Beisitzer) zu Ende. Die Mitglieder wählten zum neuen ersten Vorsitzenden Sepp Irlacher, Schleching, als zweiten Vorsitzenden Manfred Sentkowski, der zusätzlich die Aufgabe als Schriftführer beibehält, und zur Kassenwartin Monika Sentkowski, Wolfsburg. Beisitzer sind Peter Hell und Konrad Rappl, Schleching, sowie, Heiko Drexel, Geroldshausen.

Im weiteren Verlauf des Abends gab es dann noch einige Ehrungen: Das Biathlon-Quiz gewann Gitti Rappl vor Christina Hell und Hans Jürgen Scherzinger. Den Schätzwettbewerb entschied Manfred Sentkowski für sich. Beim Schießwettkampf belegten Renate Schreiber vor Lissi Englisch und Kurt Buchner die ersten Plätze. Beste Teilnehmerin beim Kegeln war Elke Bub, Rossdorf, bester Teilnehmer Karl Englisch und die siegreiche Mannschaft war das “Team Irlacher”.

Andi Birnbacher trug mit Preisen zur Tombola und einigen Litern Freibier zum Gelingen des Fan-Club-Treffens bei.

 

Fanclub mit neuem Vorstandsteam                                                                                                                                    

Bei der Jahreshauptversammlung am Samstag den 20. Juni 2009 wurde der Vorstand des ABFC neu gewählt. Nach fünfjähriger Amtszeit schieden Robert Henghuber, Christine Henghuber sowie Hubert Zimmermann aus. Neu im Vorstand sind nun Moni Sentkowski, Konei Rappl und Heiko Drexel. Sepp Irlacher und Manfred Sentkowski übernehmen neue Ämter und Peter Hell bleibt weiter Beisitzer.

 

 

 

 

 

1. Vorsitzender

 

2. Vorsitzender

 

Kassenwartin

 

Beisitzer

 

Beisitzer

 

Beisitzer

Sepp Irlacher

 

M. Sentkowski

 

Moni Sentkowski

 

Konei Rappl

 

Peter Hell

 

Heiko Drexel

 

Biathlon traf Skilanglauf in Lorsch am 6. Juni 2009                                                                                                                         Fotos aus Lorsch

Bis in den späten Vormittag fiel heftiger Regen. Dann versiegte das Nass aus dem Himmel. Hinter vorgehaltener Hand konnte ich erfahren, dass Herr Oleknavicius die Konventionalstrafe so hoch gesetzt hatte, dass sich der Petrus keinen Regen am Nachmittag leisten konnte. Die Organisatoren hatten dieses erstmalige Ereignis über lange Zeit hervorragend geplant und organisiert. Gefahrenstellen, wie Gullys und Kanaldeckel waren gut markiert, für die Athleten stand ein Londoner-City-Bus mit Obst, Getränken und Backwaren zur Verfügung, die Piste vor der Tribüne sowie Strafrunde war super asphaltiert und für die Zuschauer waren, sowohl in der Hauptarena als auch vor dem 1200 Jahre alten Weltkulturerbe Kloster Lorsch, Großleinwände installiert. Insgesamt waren hier mehrere hundert, fleißige, freundliche und sehr hilfsbereite Helfer am Werk, die für Sicherheit und Annehmlichkeiten der Besucher und Athleten sorgten. Schon der Wettkampf der Schüler begeisterte. Sie zeigten alle, dass sie mit den Rollern und Luftgewehren, schon wie die gestandenen Biathleten, umgehen können. Es war gut, zu sehen, dass Nachwuchs in Sicht ist. Die Siegerehrung der Schüler, muss ihnen enormen Auftrieb gegeben haben. Zum ersten Mal traten dann Weltklasse Athleten vom Biathlon und Langlauf an. Leider haben einige der Spitzensportler wie Michael Rösch, Alexander Wolf, Magdalena Neuner und wegen Krankheit, Evi Sachenbacher, nicht am Geschehen teilgenommen. Spannung gab es dann für 4 ½  Stunden beim „Shoot-Out“, der Vorstellung der Teams, den Vorläufen, den Schießeinlagen, den Finalen und schließlich der Siegerehrung. Sieger wurden Arnd Peiffer und Steffi Böhler, den zweiten Platz belegten Sabrina Buchholz und Jens Filbrich  und „Bronze“ bekamen Simone Hauswald und Tom Reichelt. Zu den üblichen Blumengebinden gab es noch von einem der Hauptsponsoren, Entega, freie Elektrizität für drei, zwei und ein Jahr, für je die Plätze eins bis drei.

Während des Team Biathlon - Skilanglauf  Wettkampfes sorgte Jens Zimmermann für eine faszinierende Stimmung in der Arena. Informationen, Interviews wechselten mit Animationen der Zuschauer auf der Tribüne und an der Strecke. Immer waren die entsprechenden Ereignisse mit genau passender Musik begleitet. Jens und sein Diskjockey bildeten eine homogene Einheit. Je nach Bedarf dröhnten die Lautsprecher oder sie schwiegen, wenn absolute Ruhe am Schießstand gefordert war. Die Zuschauer waren alle begeistert!

Beglückwünschen möchte ich alle, die diese hervorragend gelungene Weltpremiere geschaffen haben. Die Erfahrungen von Jürgen Wolf und Algis Oleknavicius konnten mit Unterstützung der Gemeinden Lorsch und Bürstadt sowie all den Sponsoren und Helfern, zu solch einem wunderschönen sportlichen Ereignis führen. Bleibt nur noch zu wünschen, dass diese hier genannten Disziplinen allzeit  sauber  bleiben.

 

Weltcup in Khanty Mansiysk                                                                                                                         Fotos vom Weltcup in Khanty Mansiysk

Nach langer Vorbereitung, von der Reisevorstellung mit Vassily über Flugplanung, Visum, Krankenversicherung , Teilzahlung und Ähnlichem war es dann am 24. März soweit. Schon mal vorweg : unser Dank gilt Moni und Manfred Sentkowski, die alles für uns managten und auch den 1. Treff, dass Holliday Inn am Flughafen Schönefeld orderten. Das Hotel stand mitten im Niemandsland . Also ab in die Botanik und ein Esslokal suchen. Nach einem Gewaltmarsch fanden wir endlich einen Griechen. Bei Ouzo und diversen Getränken wurde es noch ganz gemütlich, auch wenn Sie statt dem sündhaft teuren Limandesfilet, den Billigfisch Pangasius verwendeten. Unser Angelpapst Karli erkannte das sofort. Beim Servieren des Fisches zischte nur ein Wort durch seine zusammengepressten Lippen: „Pangasius. Der Shuttlebus des Hotels musste uns dann abholen, da wir zum Gehen zu schwach geworden waren. Am anderen Morgen ging es dann mit German Wings ab nach Moskau. Im trostlosen Flughafen wurden wir ganz schön ans Warten gewöhnt: Einreise,  Pass, Visum, Zettel ausfüllen, die strenge Kontrolldame unverdächtig anlächeln (Nordwandblick) und das ewige Anstehen, was uns Deutschen ja sehr schwer fällt, brachte eine gewisse Spannung in die Gruppe. Als sich dann noch welche vordrängelten war ein Ehepaar schon in der ersten Krise. Die wepsige Dame wollte schon gleich wieder den Rückflug antreten. Im Wartesaal, mit Trinken und Essen und der neuen Eincheckung kehrte wieder Ruhe ein. Endlich ging es weiter nach Khanty. Beim Weg zum Flieger lernte ich meinen neuen Freund, den Weissbräu Werner kennen. Die Tupolev erinnerte mich beim Start, an einen Zahnarztbohrer. Ich muss wohl einen Kindersitz erwischt haben, denn es war sehr eng. Ich hätte die Essklappe aussägen müssen. Im Flieger herrschte gespannte Ruhe. Als dann beim Anflug die Durchsage kam, dass es wohl sehr schwer wird, was uns der Holzmichl aus dem Erzgebirge übersetzte und wir 5 mal anflogen, Fahrwerk ausfahren, durch die grellrote „ Hölle „ durch und wieder kreisen wurde es einigen sehr mulmig. Heidi betete einen Vater unser nach dem anderen. Erst als Sepp dann den Schlechinger Pfarrer um Hilfe anflehte, wagte der Pilot die Landung. Wir konnten plötzlich die Schneeverwehungen und die spiegelglatte Landebahn sehen. Mit Düsenumkehrschwung brachte der Pilot die Maschine gerade noch zum stehen. Vasily erwartete uns schon leichenblass am Flughafen. Er hatte auch die Durchsage gehört. Ich glaube viele hatten nicht bemerkt, wie knapp die ganze Sache war. Mit dem Bus ging es dann zu unserem „Gefängnis“. Mein Zimmer hatte ein Fenster und es war gar nicht so schlecht wie wir es uns vorgestellt hatten. Kein Schrank, Klo und Waschbecken auf dem Flur ist für uns Deutsche  natürlich nicht mehr Standard.

Am anderen Morgen war alles anders. Wetter hervorragend - Frühstück im Sportlerhotel - statt Brötchen gab es Piroschki und Maultaschen - alles selber holen und lange warten. Wir trafen Andi, der sich sehr freute und viele andere Athleten. Nach dem Spaziergang in die City mit Vasily, der sich meiner Meinung nach weniger auskannte  als wir, kam dann der große Höhepunkt. Die ersten Wettkämpfe. Da war sofort zu spüren, dass wir sehr willkommen waren. Die Siege von Peiffer und Bachmann  und der Spitzenplatz für Andi brachte uns zum Kochen. Weissbräu Werner begrüßte uns bei der Siegerehrung mit Handschlag und ich musste dem russischen Fernsehen ein Interview geben. Vasily fungierte als Übersetzer. Das wunderbare Stadion, mit Superaufteilung, Rundumblick und alles nah und fotogerecht, brachte nicht nur Manni zum Schwärmen. Dank Karlis Flachmann, Weissbier und Wodka im saukalten Cola-Erdingerzelt ging der Abend für die meisten zu Ende. Der harte Kern legte im  Kommunikations-Zimmer erst so richtig los. Von der kleinen Studentin bis zum Bussinesmensch und anderen schönen Mädchen war alles vertreten. Der Wodka und loses Bier in Plastikflaschen aus dem „Wildwestsupermarkt“ floss im „ Überfluss“.

Der 2. Tag war für Ausflüge eingeplant. Vasily war wieder nicht zu greifen. Ich persönlich hatte das Gefühl, das er bedrückt war und vor irgend etwas Angst hatte. Auf seine Empfehlung hin suchten wir den großen Trödel- und Fischmarkt. Dank meiner „ Super russisch Kenntnisse“, Lublu, Piroschky und Bivo war mein ganzer Wortschatz und die Freundschaft im Bus zur Kassiererin mit den Goldzähnen und einer älteren Mongolin fuhren wir durch die halbe Stadt und fanden am großen Fluss halb zusammengefallene Fischhallen , Eisangler und ein supermodernes Passagierdampfergebäude , aber keine Markthalle. Dafür stand plötzlich meine Russen-Olga vor mir, die ich schon in Oslo kennen gelernt hatte . Sepp fing vor Freude an zu jaulen, denn er hatte Sie in Hochfilzen kennen gelernt. Seine Enttäuschung war dann riesengroß als sich herausstellte, dass Sie Ihn da nur für mich hielt. Ab dann hatte Sie nur noch Augen für mich. Am Abend tauchte Sie dann auch im Kommunikations-Zimmer auf.

Die Markthalle besuchten wir am anderen Tag in entgegen gesetzter Richtung mit Vasily. Diese fand er erst nach längerem Fußweg und 20 x fragen. Trotz Glätte tänzelten die hübschen Russendamen mit Ihren hohen Stöckelschuhen wie Feen darüber hinweg, was unsere Damen leider nicht beherrschten. (Siehe Heidi). In der Halle gab es Trockenfisch und lauter Klöterkrams. Im Stadion am Nachmittag lief plötzlich alles anders. Uns wurden die besten Plätze angewiesen, die Kontrollen entfielen. Pinkeln im Hotel nur noch für uns und dann kam noch das ZDF mit Uschi Disl auf ein Live Gespräch in unsere VIP Lounge vorbei. Jetzt waren wir wer. Der Fanclub  “Andi Birnbacher“, war zum Vorzeigeobjekt geworden. Was Merkel und Steinmeier nicht schafften, gelang uns ganz locker. Die „ Schwarzgrünen“ wurden auf Anhieb in der Welt bekannt. „Sentiliene“ brachte das Interview mit Uschi souverän über die Bühne und ganz Deutschland lag uns zu Füßen. Die Ergebnisse der Biathleten waren entsprechend gut. Plötzlich lief Vasily am Abend auch zu Hochform auf, denn er fand endlich das „ Hofbräuhaus „ im Birkenwald. Bei Weizenbier, Rouladen, Schweinshaxe und Leberkäse ließen wir es krachen. Die „gefährlichen Russen“ feierten mit uns und manche Flasche Wodka kam an unseren Tisch. Ich glaube umgekehrt in Deutschland wäre das nicht passiert. Zwei Taxis brachten uns im Renntempo wieder ins Hotel. Erst wieder Fußbodenparty mit „Geheimagenten „, dann die Müden ins Bett und der harte Kern  in die nun schon bekannte Kammer.

Der Sonntag verlief wieder wie im Traum. Bis zum Stadion und hernach musste ich wieder als Bildermann zur Verfügung stehen. Ich kam mir vor wie Dieter Bohlen. Noch in Gedanken im Natur Museum, dem schönsten in ganz Russland, begann wieder der Wettkampf. Hernach war im kalten Zelt die letzte Meisterfeier angesagt. Meine Mädels zwangen mich zu vielen Busserln und Fotos. Ein paar von unseren Damen zog es lieber zum Wodka. Was auf dem Weg zum Hotel für Aufregung sorgte. Unsere Heidi lag plötzlich mit einem Salto Mortale auf der glatten Straße. Diesmal konnte Sepp sein Lachen unterdrücken. Trotzdem gingen meine Gedanken nach St. Johann, wo bei einem ähnlichen Sturz, allerdings mit Skiern, Heidi eine Gehirnerschütterung davontrug. Heidis Gebärden (unter Schock) brachte uns zum Lachen. Dann kam am Abend der Höhepunkt, die Biathletenabschiedsparty. Unsere Schlappis mussten ins Bett. So hielten Heiko und ich die Andifahnen hoch. Bis zum frühen Morgen hielt uns das ewige Getrommle und die grellen Diskoblitze in Atem. Für alle Mädels waren wir Ansprechpartner und Vermittler. Fachgespräche mit Ullrich und Krug und den Östereichern und allen Athleten waren trotz Lärm möglich. Das gute Bier floss in Strömen. Andi lief zu Hochform auf, Langnase torkelte in der Gegend rum und Arnd wurde von den Mädels verfolgt. Was dann noch so alles geschah steht unter Datenschutz und Schweigepflicht. Ein Taxi fuhr Heiko und mich über Hinterhöfe nach Hause. Eine halbe Stunde Schlaf und dann ging es um 6 Uhr früh zum Flughafen.

Mit übermüdeten Sportlern, der ARD-Crew, Funktionären und uns, ging es dann mit dem „Kinderflieger“ nach Moskau. Im Airport verbrachten wir im Cafe, mit Dösen, Getränken und Fachgesprächen unsere leider viel zu lange Wartezeit. Ein bedauerlicher Zwischenfall brachte plötzlich noch alles durcheinander. Sentis, Heiko und Chris brachten alles noch gerade so in die Reihe. So dass wir jedoch ohne drei nach Berlin fliegen mussten. Der Hotelbus brachte uns zu den Autos. Die etwas betagteren Heidi und Sepp waren am Ende Ihrer Kraft. Das Handy streikte der Autoschlüssel weg usw. Meine Kraft war 5 km von zu Hause weg. Nach kurzem Nickerchen erwachte ich rechtzeitig auf der anderen Seite am Bürgersteig, nichts passiert.

Mein Fazit: Aus dem Niemandsland ist ein liebenswertes Fleckchen geworden und so Gott es will sehen wir uns wieder.

 

Besuch im ABFC Stützpunkt Nord                                                                                                           Fotos vom Wochenende in Bad Bederkesa

Im April trafen sich 17 ABFC Mitglieder in unserem Fanclub Stützpunkt Nord und verbrachten gemeinsam ein paar schöne Tage bei Hias in Bad Bederkesa. Der eigentliche Anlass war, dass Heidi und Sepp mit ihrer Crew auf dem Weg zum 29. Stammgästetreffen nach Elmshorn waren. Spontan schlossen sich einige Mitglieder Inge und Klaus (Duisburg), Hans H. Schauf (Berrenrath) und Adi und Emile (Frankreich) an, die das gleiche Ziel hatten. Claudia und Peter Hell (Schleching) verbrachten die Woche davor einen Wellness Urlaub auf der Insel Rügen und gesellten sich dazu . Manfred und Monika hatten aus Wolfsburg nur eine kurze Anreise und sind natürlich immer dabei wenn es die Möglichkeit gibt Freunde vom Fanclub zu treffen.   Einen besonderen Anlass nach Bad Bederkesa zu kommen hatte Martin aus Übersee. Er war der Sieger des Gewinnspiels in der 4. Ausgabe des FC Magazins und löste nun mit seiner Frau Anneliese seinen Preis ein. Beim “Wohlfühl Wochenende” waren auch Lissi und Karl dabei.

Die Tage in Bad Bederkesa vergingen wie im Fluge, denn das Programm war prall gefüllt. Die schönsten Eindrücke bescherte uns der Ausflug nach Bremerhafen und die Fahrt mit den Pferdekutschen auf die Insel Neuwerk. Es ist schon ein irres Gefühl wenn man weiß, dass die Nordsee den Weg immer nur für ein paar Stunden freigibt.

Eine riesige Stimmung bereitete auch der gemeinsame Kegelnachmittag im Seehotel Dock. Weil uns Hias auf seiner „Hausbahn“ keine Chance ließ werden wir beim nächsten Fanclubtreffen trainieren und dann  demnächst die Revanche suchen.